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Peter Deilmann verstorben

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Der Herr der deutschen Traumschiffe ist tot

Der Vater der deutschen Traumschiffe "MS Berlin" und "MS Deutschland", Peter Deilmann, ist tot. Im Alter von 68 Jahren erlag der erfolgreiche Reeder aus Neustadt an der Ostsee einem Krebsleiden.

Seit 20 Jahren werden auf den beiden Schiffen MS Berlin und MS Deutschland, die trotz Kostennachteilen immer noch die deutsche Flagge führen, vom ZDF Staffeln der beliebten Traumschiff-Serien gedreht. Doch nicht nur die beiden Hochseekreuzfahrer, sondern noch zehn Flusskreuzschiffe (Casanova, Cezanne, Donauprinzessin, Dresden, Frederic Chopin, Heidelberg, Katharina von Bora, Königstein, Mozart, Princesse de Provence), die auf den schönsten Strömen Europas unterwegs sind, gehören zur Reederei Deilmann. Absolutes Lieblingsschiff des verstorbenen Reeders war die "Lili Marleen", ein Passagier-Großsegler für 50 Mitreisende der von Lübeck aus die Ostsee erkundet. Erster Kapitän war Immo von Schnurrbein, der vor seinem Wechsel zur Deilmann Reederei auch Kommandant des Segelschulschiffes "Gorch Fock" der Deutschen Marine war. Die Reederei wurde 1968 in Lübeck gegründet und zog dann nach Neustadt um an der Ostsee um. Das Unternehmen mit 1200 Mitarbeitern, davon 110 in der Hauptverwaltung in Neustadt, wird von Deilmanns beiden Zwillingstöchtern Gisa und Hedda weitergeführt.

Reederei Deilmann

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